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Beinkleider |
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Allgemein Im Hochmittelalter legte man sehr viel Wert auf die Betonung der Beine. Deshalb wurden Beinkleider möglichst hauteng geschneidert. Schriftquellen zufolge war es beim Adel nicht unüblich, den Bereich der Ferse täglich neu zuzunähen, um diesem schwierigen Bereich Form zu geben. Beim Zuschnitt sollte man darauf achten, den Stoff diagional zum Fadenverlauf zuzuschneiden, um eine größere Elastizität zu erreichen. Wolle ist von Natur aus flexibler als Leinen. Allerdings mag nicht jeder Wolle direkt auf der Haut, so daß die Beinlinge und Strümpfe auch mit (ebenfalls diagonal zugeschnittenem) Leinen gefüttert werden können. Material Wolle (auch mit Leinen gefüttert), Leinen Männer Beinlinge gibt es mit Fußteil oder auch mit einem Steg. Am oberen Rand werden Löcher angebracht, um die Beinlinge mit den Nesteln der Bruche zu befestigen. Bei warmem Wetter können sie auch bis unters Knie heruntergerollt werden. Für einen besseren Sitz und Tragekomfort wird unterhalb des Knies ein Strumpfband (fingerschlaufengewebtes Band, schmale Brettchenborte oder Lederriemen) gebunden. Frauen Statt der oberschenkelhohen Beinlinge tragen Frauen kniehohe Strümpfe gleichen Schnitts, die ebenfalls unterhalb des Knies von einem Strumpfband gehalten werden.
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| Beinkleider in der Kreuzritterbibel | ||
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© Stephanie & Claus Winhard |