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Eßgeschirr |
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Ausgesprochene Eßmesser, wie man sie z.B. aus dem Spätmittelalter kennt, waren im 13. Jhd. vermutlich noch nicht allgemein verbreitet. Es handelte sich vielmehr häufig um Allzweckmesser, die in einer Lederscheide am Gürtel getragen wurden. Die Messerklingen und Griffe waren i.d.R. schlicht und unverziert. Die Angel wurde in den Vollholzgriff eingebrannt, aufgenietete Griffschalen findet man seltener. Als Griffholz findet man häufig Buchsbaum und Eibe. Die Lederscheide konnte punziert und aufwendig verziert sein. |
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Messer mit Vollholzgriff aus Eibe |
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Material Holz (Ahorn, Linde, Eibe, Buchsbaum !Achtung! Eibe und Buchsbaum sind toxisch!) Funde und zeitgenössische Abbildungen lassen auf die Verwendung von Löffeln mit kurzem, geradem Stiel und runder Laffe schließen. Die ergonomisch angenehmere Form der heute üblichen ovalen Laffe ist uns für das 13. Jhd. nicht bekannt. |
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Material Holz Kleine Eßschalen können gedrechselt oder geböttchert und mit Weidenruten gebunden sein. Für die Verwendung keramischer Teller haben wir bisher keine Hinweise finden können. Als Ersatz für die Eßschale kann bei festen Speisen auch ein kleines eckiges Holzbrett oder eine dicke Scheibe Brot dienen. |
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Holzgefäße, Bodenfunde Lübeck/Altstadt |
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Material Ton, Holz oder Glas Die einfachsten Becher sind Daubengefäße, die aus kleinen Weichholzbrettchen zusammengesetzt und mit Weidenruten verbunden werden und einfache gedrechselte Trinkschälchen. Daneben gibt es Tonwaren, die je nach Region sehr unterschiedlich aussehen können. Zu bevorzugen sind auf jeden Fall Produkte aus der (dargestellten) Gegend, auch wenn Tonwaren sicherlich ein wichtiges Handels- und Exportgut waren. Für den Adel kommen auch Gläser in Frage. |
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Henkelbecher, Becher und Kanne, Isenburg, Hattingen, 1. Viertel 13. Jhd. |
Becher, rot engobiert, 13. Jhd. |
Tüllenkanne, Krug, Siegburg, 13. Jhd. |
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Proviantbeutel: |
Geschirr: |
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Daubenschale, Schale, Nuppenglas, Pilgerflaschen, Kugeltopf |
Becher, Kannen, Grapen, Kugeltopf |
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© Stephanie & Claus Winhard |