Modekleidung |
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Während sich die Arbeitskleidung über mehrere
Jahrhunderte kaum verändert hat, unterlag die Repräsentationskleidung
des Adels einer immer kurzlebigeren Mode, die sich hauptsächlich an den
Kleidungsschnitten in Frankreich und Byzanz orientierte.
Bildquellen (Achtung: Die Bilder sind alle hochauflösend und bis zu 1,5 MB groß!) Erhaltene Kleidungsstücke: 1. Die blaue Tunicella (Dalmatika) aus dem Krönungornat des Hl. Römischen Reiches. Entstanden in der 1. Hälfte des 12. Jh. in der königlichen Hofwerkstatt in Palermo, indigogefärbter Samit, Goldstickerei, Zellenschmelz, Goldfiligran, Perlen. 141,5 cm lang, am Saum 171,5 cm breit. (Weltliche Schatzkammer, Kunsthistorisches Museum Wien) 2. Handschuhe und Schuhe aus dem Krönungsornat des Hl. Römischen Reiches. Handschuhe entstanden in Palermo vor 1220. Roter Samit, Goldstickerei, Goldapplikationen mit Zellenschmelz, Perlen, Rubine, Saphire, Amethyste, Granate, Spinelle, Korunde. 26,3 bzw. 27,7 cm lang, an der Öffnung 12 cm breit. Schuhe im 17. Jahrhundert umgearbeitet, nur der Schaft stammt aus dem 13. Jahrhundert, entstanden in Palermo. Verzierungen wie Handschuhe. Weltliche Schatzkammer, Kunsthistorisches Museum Wien. 3. Sog. Büßergewand der Hl. Klara von Assisi. Entstanden in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Naturbraune und -weiße Wolle in vierschäftiger 2:2 Köperbindung. Ansicht mit Seilgürtel. Vorder- und Rückansicht hängend. Vorderansicht liegend. Rückansicht liegend. Schnittmuster. Kloster Santa Chiara, Assisi. Zeitgenössische Skulpturen: 4. Sog. "Bamberger Reiter", lebensgroße Statue im Bamberger Dom, entstanden um 1230, vermutlich König Stephan von Ungarn darstellend. Detail des Reiters. 5. Darstellung der Synagoge am Fürstenportal des Bamberger Doms, entstanden 1224/1225. 6. Darstellung der Ecclesia am Fürstenportal des Bamberger Doms, entstanden 1224/1225. 7. Kaiser Heinrich II. und seine Frau, die Hl. Kunigunde. Adamsportal des Bamberger Doms, entstanden um oder kurz nach 1225. Bildnachweise: |
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© Stephanie Kleine-Beck & Claus Winhard |